TV-Interview

Liebe treue Leserin und Leser, heute wende ich mich mit einer Anfrage an Sie/Euch: fuer eine Fernsehreportage (öffentlich-rechtliches TV) wird eine weibliche Betroffene aus einer Suchtfamilie gesucht, die bereit waere ueber Ihre Erfahrungen zu berichten. Also, wenn auch Sie es wichtig finden, dass wir eine breitere Öffentlichkeit fuer unsere Thematik  sensibilisieren und sich vorstellen können, […]

Es wird Ihnen alles zu viel?… Perspektivwechsel: Wovon gibt es zu wenig?

Wenn die Kindheit belastet war, ist der Nachhall meist bis weit in das Erwachsenenalter spürbar, manchmal sogar das ganze Leben lang. Weniger dann in konkreten Erinnerungen, die quälten, sondern vielmehr in einer grundlegenden Befindlichkeit, in diffusen Stimmungsanwandlungen oder auch in einem sich abgeschnitten Fühlen, das sich in Leere-Attacken, in unverbunden und lustlos Sein, in Müdigkeits- […]

„Nicht müde werden“ – Hoffnung zwischen Ohnmacht und Wunder

Nicht müde werden sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten. Hilde Domin   Diese Zeilen der verstorbenen Dichterin Hilde Domin fand ich dieser Tage bei Recherchen für unser neues Musikprogramm wieder. Diese Zeilen sind mir kostbar; und sie erscheinen mir wertvoll für Menschen, die Krisen erleben, gerade für Menschen mit Kindheitsbelastungen. Wer […]

Neue Wege gehen: Körper und Geist versöhnen

Kommt Ihnen das bekannt vor?…Sie wissen „alles“ über Problemfamilien und Störungsbilder, sie kennen unzählige Fakten über Kindheit, ihre Ursachen und familiäre Dynamik, Sie sind womöglich sogar in einem einschlägigen sozialen Berufsfeld gelandet…aber wenig können sie wirklich fühlen, leiden unter dem Gefühl, all Ihrem Wissen auf der persönlichen Ebene allenfalls Verdrängung entgegensetzen zu können, Ihr Körper […]

Ihre Erfolgsstrategie… Beziehen Sie Probleme Ihrer Eltern nicht mehr auf sich!

Herrn R.s Vater ist depressiv…solange Herr R. denken kann. Behandlungen vermeidet der Vater, Ärzte und Therapeuten, so denkt der Vater,  machten sein Leiden nur noch schlimmer. Für Herrn R. bedeutet das, „von Kindesbeinen an mit dem Leiden meines Vaters ziemlich alleine dazustehen“ – seine Mutter tat zeitlebens so, als habe der Vater nichts, erzählt er. […]