Eine etwas andere Fremdsprache erlernen: Von der Weisheit der Körpersprache

Menschen mit Kindheitsbelastungen erleben ihren Körper oftmals als fremd, als von ihnen getrennt, eigenständig, abgelöst von ihrem sonstigen Sein: der Körper erscheint teilweise förmlich widerständig zu ihrem geplanten Handeln. Da möchte jemand immer noch mehr der an ihn gestellten Aufgaben schaffen und der Körper versagt die Funktion: Sehausfälle, Konzentrationsstörungen, bis hin zu Zusammenbrüchen häufen sich. Wenn für diese und andere Symptome keine organische Ursache auszumachen ist, lohnt es sich, „Körpersprache“ zu lernen. Oft im Nachhinein, wenn wir begreifen können, sehen wir, dass der Körper offenbar über eine höhere Weisheit

„Ich erwarte nichts, dann werd ich auch nicht enttäuscht!“ – Warum sich freuen für Kindheitsbelastete eine Mutprobe bedeutet

Manchen Menschen aus belasteten Familien scheint die Freude abhanden gekommen zu sein: dieser Freudverlust ist Teil einer lebenslangen Geschichte, Teil einer Biografie des schleichenden Freudverlustes. Erleben Kinder wiederholt Enttäuschungen ihrer Vorfreude und das über Jahre, ist einer ihrer Bewältigungswege, das Hoffen und Freuen einzustellen. Dann erfordert, sich wieder auf etwas zu freuen, großen Mut.

Eine schwierige Kunst: wie der Beziehungs-Tanz zwischen Mutter und Kind scheitern oder gelingen kann

War es für Sie mit Ihrer Mutter schwierig?… ist es noch immer? Darüber wollen Sie eigentlich nicht mehr nachdenken? Dann sollten Sie hier weiterlesen
Erlebt ein Kind wenig Einfühlsames durch seine Mutter oder andere nahestehende Bezugspersonen, so kann dies weitreichenden Einfluss nehmen auf seine Art und Weise, in der Welt zu sein, auf seinen Lebenserfolg, auf sein Selbsterleben -auch als Erwachsener.

Verwandlung:wie Sie Ihrer Identitaet naeher kommen

„Gib mir ein kleines Stückchen Sicherheit, in einer Welt in der nichts sicher scheint!“ , spielte und sang die Gruppe Silbermond vor einiger Zeit und schien mit diesen Zeilen, die Teil eines erfolgreichen HIts wurden, einen Lebensverv getroffen zu haben. Was gibt Sicherheit in diesen von großen, existenziellen Problemen, wie Covid19, Klimakatastrophen etc, geprägten Zeiten? […]

Eine unheilvolle Allianz: Sucht trifft Beziehungsabhängigkeit

Während ein stabiler Elternteil die Belastungen und Zumutungen , die durch die Belastung eines Elternteil, etwa der Sucht, entstehen, nur bis zu einer bestimmten Obergrenze der Zumutbarkeit ertragen wird, kann die tiefverwurzelte Beziehungs-Abhängigkeit des zweiten Elternteils eine gefährliche Dynamik entfachen. Sie ist gleicham das unsichtbare Öl im brennenden Feuer. Kindern wird unwissentlich, oft ohne Worte, vermittelt: wenn wir uns trennen, werden wir alle katastrophal untergehen. Die Kinder lernen in diesen unguten Doppelbelastungskonstellationen, dass es kein Entkommen gäbe: das Beieinanderbleiben wird zum obersten Wert, wichtiger als die Würde und die Gesundheit der Familienmitglieder, vor allem der Kinder.

Du bist, also bin ich: was Martin Buber, eine frühkindlich erlebte Trennung und Goldgräber verbindet

Berühmte Verwandschaft…Martin Buber – ein Clubmitglied im Kreise der Kindheitsbelasteten? Ja! ER hat seine Kindheitswunde in ein Lebenswerk verwandelt. Nur eine gute Begegnung reiche, um vergangene Begegnungen zu kompensieren, schreibt Buber später ( und findet selbst ein „heilsames Du“ in der Beziehung zu seiner Partnerin). Die Wunden verwandeln, sie zum Wunder, zum ganz persönlichen Gold werden lassen…

Würdigen, was niemand sah: sich selbst wertschätzen lernen in einer belasteten Familie

Als Angehörige einer belasteten Familie haben sie vermutlich Großes geleistet, entsprechende Bewältigungsmechanismen entwickelt, aus denen spezifische, ihnen zutiefst eigene Stärken entstanden sind – nur allzu lange wurden diese übersehen, von anderen und von ihnen. Im Heute, gerade jetzt, können diese durch Sie selbst Beachtung erfahren, neu in Resonanz und die Welt gehen, indem Sie selbst, auch wenn es ungewohnt erscheint, die Botschaft dieses Wochenimpulses umsetzen: Würdige, was niemand sah!