Vom unstillbaren Hunger der Kindheitsbelasteten-Still-Wochenimpuls der etwas anderen Art

„Das kleine Kind, das etwas erlitten hat, wohnt weiter in uns Erwachsenen: Je mehr es erlitten hat. je mehr es vernachlässigt und überhört wurde, umso mehr braucht es unsere Aufmerksamkeit heute“ (Barnowski-Geiser/Geiser-Heinrichs 2017: Meine schwierige Mutter. Das Buch für erwachsene Töchter und Söhne. Klett-Cotta). „Ich esse und esse und werde nicht satt!“, erzählt eine 33jährige […]

Vom Über-Leben zum Erleben/ Impuls fuer Ihre Woche

„Ich will nicht länger  bloß über-leben, sondern endlich er-leben!…Und manchmal gelingt mir das schon!“, sagt Herr S., ein 32jähriger Sozialarbeiter, erwachsener Sohn eines psychisch kranken Vaters. „Mein Leben war von Klein auf geprägt durch die Krisen meines Vaters, meine Mutter war damit völlig überfordert. Ich kam schnell in die Rolle des einzig Verlässlichen, galt als […]

Auch verdammt stark: von den uebersehenen Stärken der Suchtkinder.

Kinder aus Suchtfamilien, und das wurde die längste Zeit (sogar in Forschungsaktivitäten jüngerer Zeit) sträflich übersehen, entwickeln auch besondere Stärken. Diese Stärken zeichnen die betroffenen Kinder in besonderer Weise aus; sie sind ihnen jedoch meist selbst wenig bewusst. Da sie für Ihre besonderen Leistungen in ihren Familien kaum Anerkennung erhielten, sogar eher zum Sündenbock gestempelt […]

Berechtigte Hoffnung oder Irrglaube: Ist es wirklich nie zu spät für eine glueckliche Kindheit?

Wenn es möglich wäre, glückliche Kindheit nachzuholen, dann beinhaltete das doch unendliche Möglichkeiten: Vergangenes Leid wäre demnach in der Gegenwart zu verwandeln, Glück wäre machbar. Ist es wirklich nie zu spät für eine glückliche Kindheit? Machen Sie etwas falsch, wenn Sie sich aktuell nicht gut fühlen? Die Beantwortung unserer Ausgangsfrage scheint nicht leicht.Oftmals stellt sich in therapeutischer Arbeit heraus, dass Eltern oder andere Menschen in der Kindheit viel falsch gemacht haben, ihrer Sucht gefolgt sind, sich kaum gekümmert haben etwa: und nicht der Belastete selbst. Um dies herauszufinden, benötigen Menschen oft Krisen: alles bricht zusammen, die alte Weise zu denken, das Wertsesystem, womöglich wichtige Beziehungen…und nun wird die Krise zum Wendepunkt. Und damit oft zur Chance..

Belastete Kindheit-als Erwachsene aengstlich?Wie Sie neuronale Bahnungen im Jetzt doch aendern koennen

„Warum leide ich bis zum heutigen Tag an Gefuehlen,die mich ueberfluten?“ Oder auch „Warum fuehle ich nichts?“ „Warum bin ich,mir und anderen unerklaerlich, chronisch krank,psychisch belastet?“ Diese Fragen begegnen mir in der Zusammenarbeit mit erwachsenen Kindern besonders belasteter Familien immer wieder.Deshalb hier und heute dazu grundlegende Erklaerungsversuche. Krisenkinder Die schlechte Nachricht, die Ihnen als Betroffene […]

Ich stoppe meine Selbstabwertung!…ein wichtiger Vorsatz fuer Erwachsene mit Kindheitsbelastungen

Sich selbst abzuwerten, ist Menschen mit Kindheitsbelastungen seltsam vertraut. Dies lässt sich entwicklungspsychologisch nachvollziehen: wer von klein an mit schwierigen Belastungen, etwa mit psychisch oder suchterkrankten Eltern aufwächst, bezieht das Verhalten der Erkrankten oftmals auf sich. Verhalten die ihn Umgebenden sich über lange Zeit „krankhaft“, so glaubt das Kind, das sich in der Phase des […]

Der Belastungssupergau:wenn beide Eltern Belastungen tragen

Es gibt immer noch eine schlimmere Variante der Belastungen,die Kinder tragen.Nicht selten in der therapeutischen Praxis begegnen uns Kinder aus Familien,in denen mehrere Erkrankungen vorliegen:eine tablettenabhaengige Mutter und ein alkoholkranker Vater,ein depressiver Vater und eine drogenabhaengige Mutter etc.Wer kuemmert sich dann um die Kinder,sind doch vor allem dann oftmals in diesen Familien tragischerweise Haeufungen von […]

Sie verzweifeln an Ihren Eltern?…dann schluepfen Sie doch mal in deren Mokassins

Was passiert eigentlich, wenn aus ungewollten Kindern Eltern werden? Dieser Frage möchte ich in diesem Blogbeitrag nachgehen, in der Hoffnung, Ihnen einen Weg aus ihren elterlichen Verstrickungen anbieten. Denn: Bleibt diese Beziehungswunde, die teils wie ein Trauma angesehen werden muss, unentdeckt, so droht sie durch die Generationen als transgenerationale Belastung weitergegeben zu werden. Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern zeigt sich durch diese Wunde dann nachhaltig und oftmals schwer belastet. Gerade zu den Feiertagen wie etwa dem Weihnachtsfest, wenn alle Welt zumindest medial von familiärer Harmonie durchtränkt zu sein scheint, drohen diese Wunden im besonderen Maße aufzubrechen.

Hilfe für die „Vergessensten der Vergessenen“ – Was Kindheitsbelastungen heilen kann

Erwachsene aus Suchtfamilien müssen leider zu den „Vergessensten der Vergessenen“ gezählt werden. Zwei Denkfehler begünstigen dieses Vergessen: 1. Der Fehlschluss, dass die Kindheitsbelastung doch lange, lange vorbei sei und damit im „Jetzt“, da Betroffene nicht mehr in der Herkunftsfamilie leben, ohne Folgen wäre (und nicht einmal das trifft bei vielen Erwachsenen zu, die oft ein […]