„Nicht müde werden“ – Hoffnung zwischen Ohnmacht und Wunder

Nicht müde werden

sondern dem Wunder

leise

wie einem Vogel

die Hand hinhalten.

Hilde Domin

 

Diese Zeilen der verstorbenen Dichterin Hilde Domin fand ich dieser Tage bei Recherchen für unser neues Musikprogramm wieder. Diese Zeilen sind mir kostbar; und sie erscheinen mir wertvoll für Menschen, die Krisen erleben, gerade für Menschen mit Kindheitsbelastungen. Wer mit erkrankten Eltern aufwuchs, der kennt Müdigkeit, Erschöpfung und ein Gefühl, die Belastung nicht länger tragen zu können, zur Genüge. Und immer wieder erzählen betroffene Menschen von ihrer nicht versiegenden Hoffnung, ihren persönlichen Wundern, Ereignissen und Einstellungsveränderungen, die zumindest einem Wunder gleichen.

In manchen endlos erscheinenden Dauerkrisen mit erkrankten Angehörigen braucht es diesen Glauben und den Mut, dem Wunder die Hand hinzuhalten. Beides möchte ich in dieser Woche als Begleiter auf Ihre Wege schicken,

herzliche Grüße

Ihre

Waltraut Barnowski-Geiser

Bücher  der Blogautorin zum Themenkreis der Angehörigenbelastung hier

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