Impuls der Woche vom 29.01.2017

Belastete Familien entwickeln eine ureigene Beziehungsdynamik: ein Kreisen um den erkrankten Elternteil geht oft einher mit einem Prozess, der bis ins hohe Erwachsenenalter als Selbstverlust im anderen erlebt wird (Barnowski-Geiser 2009).

Das Leben Betroffener scheint  vom erkrankten Elternteil ( später oft von einem anderen Menschen) maßgeblich bestimmt zu sein, die Lebensqualität im besonderen Maße von dieser Beziehung abhängig-.Diese zentrale Stelle kann später auch eine Institution oder Arbeitsstelle einnehmen: Betroffene tauchen ein, fühlen sich „verschluckt“ oder aufgesogen, „nicht mehr wie ich selbst“, so wie früher in der Herkunftsfamilie-

Perspektivwechsel ist meist von Nöten… und oft erst mit Hilfe von anderen außerhalb des Familiensystems möglich. Die Identität, das Selbstbild und die Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ zeigt sich durch die frühen belasteten Beziehungen nachhaltig geprägt.

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