„Schöner wohnen“ einmal anders…wie das Zuhause Ihrer Kindheitstage die Landschaft Ihrer inneren Heimat heute prägt

Wenn wir unser Elternhaus der Kindheitstage  als blühende Landschaft erfahren haben, dann haben wir diese als unserer innere Heimat abgespeichert. Wohlig fühlen wir uns von Grund aus, heimelig, gewärmt und geborgen vielleicht. Ebenso kann es, um im Bild zu bleiben, die eiskalte einsame Fjordlandschaft sein, die uns permanent ein Frösteln in die Seele treibt, ein verloren Fühlen wie heimatlos auf der Flucht: Stimmungsfarben, Narben und Spuren des Gestern bestimmen Ihre innere Heimat, Ihre innere Erlebenslandschaft, maßgeblich mit. Wie sieht Ihre innere Heimat  aus?…Versuchen Sie es doch einmal mit einer Landschaftsbeschreibung…

Die Weise, wie wir mit uns sprechen, die Weise, wie wir in uns zu Hause sind, wie wir in uns wohnen, hängt nachhaltig mit der Beziehung zu unseren Eltern zusammen. Wie wir uns im Zusammensein mit unseren ersten wichtigen Bezugspersonen erlebt haben, prägt die Weise, wie wir uns heute erleben. Das hat Einfluss auf unser Selbsterleben, wie wir mit uns selbst umgehen und wie wir auf andere zugehen.

Unsere Kindheitserfahrungen  prägen unsere innere Heimat: Nicht unveränderbar in dem Sinne, dass diese nicht mehr zu gestalten und verändern wäre. Aber das Fundament, eine architektonische Grundanlage, Stimmung und Färbung, werden uns im Zusammenleben mit uns wichtigen Bezugspersonen als Grundsteinlegung mit auf den Weg gegeben. Menschliche Gehirne sind nutzungsabhängig („Plastitzität“), auch und gerade bei Kindern: Wie Sie sich als Kind alltäglich gefühlt haben, bildete neuronale Netzwerke, das Hirn speicherte Erlebtes als Gefühlslandschaften: es gestaltete sich Ihre innere Welt. Die Summe der vergangenen Erfahrungen und der aktuellen im Jetzt bilden Ihre innere Welt, die Welt, von der aus Sie losgehen in die äußere Welt hinein. Diese innere Welt ist vorgestaltet und doch nie vollendet: Sie lässt sich immer weiter neu gestalten. Ein erster Schritt der Veränderung ist die Innenschau aus der Sicht des eigenen Beobachters: achtsam den eigenen Stimmungen zu folgen kann eine spannende Reise sein…gerade jetzt in den dunklen Herbsttagen eine lohnenswerte Reiseform.

Eine gute Woche wünscht

Ihre

Waltraut Barnowski-Geiser

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2 Kommentare zu „„Schöner wohnen“ einmal anders…wie das Zuhause Ihrer Kindheitstage die Landschaft Ihrer inneren Heimat heute prägt

  1. Mein Landschaft ist ein zerklüftetes unwirtliches Bergmassiv das aus einem tiefen, dunklen und wellenlosem Meer heraus ragt. Ich werde versuchen die Hänge zu begrünen und die Wolken weg zu pusten die sich um die Wipfel legen. Vielleicht traut sich dann auch mal ein Ausflugsschiff in meine Gewässer und wer weiß, vielleicht auch jemand von Bord, an Land.
    Danke für Pinsel und Leinwand,
    Perla

    Gefällt 1 Person

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