Sich öffnen und die heimische Burg verlassen

 

 Manche Familien sind in einem unausgesprochenen Pakt des Schweigens gefangen: sie reden zwar miteinander über Alltägliches, über Dinge, die zu organisieren sind, Belangloses, aber nicht über das, was sie eigentlich bewegt. Kinder erspüren in diesen Familien von Klein auf, dass das, was sie fühlen und wirklich bewegt, das, was man als den Schatten der Familie bezeichnen könnte, besser nicht ausgesprochen wird. So leben die im Tabu gefangenen zwar miteinander, aber einsam hinter unsichtbaren Burgmauern. Aussprechen bedeutete hier das Risiko, die familiäre Zugehörigkeit zu verlieren.  Nicht Aussprechen wird leider nur auch dann noch zum Muster, wenn diese Kinder ihre Herkunfts- Familien längst verlassen haben und eigene Beziehungen eingehen. Hesses Betrachtung ist in diesem Zusammenhang wertvoll…probieren Sie es aus!

Einen guten Start in den Frühling

Ihre

Waltraut Barnowski-Geiser

Bloggerin Dr. Waltraut Barnowski-Geiser ist Therapeutin, Lehrende und Autorin. Vater, Mutter, Sucht (2015) und Hören, was niemand sieht (2009) sind ihre Bücher zur Thematik (weitere unter Barnowski-Geiser.de In der Praxis KlangRaum in Erkelenz bietet sie Hilfe für Menschen mit Kindheitsbelastungen auf der Basis des von ihr entwickelten AWOKADO-7-Schritte-Programms

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