Co-Abhängigkeit

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CO-Abhängigkeit: dieser Begriff schwirrt durch die Szene. Lange Zeit wurden Angehörige von Suchterkrankten tragischer Weise, wenn Sie denn überhaupt in den Blick genommen wurden, vor allem als Verursacher von Suchterkrankung wahrgenommen: paradoxerweise wurden die, denen etwas angetan wurde, hier vorschnell als Schuldige identifiziert. Angehöriger eines Suchtkranken zu sein bedeutet vieles: vor allem ein Leben lang an den Folgen der Erkrankung zu leiden. Das Bemühen, die Krise irgendwie zu meistern, führt  bei Kindern von Erkrankten zum frühzeitigen  „Selbstverlust im Anderen“. Dieses Beziehungsmuster wird oft in den Beziehungen, die Betroffene als Erwachsene führen, wiederholt. (Nach Barnowski-Geiser, 2015/2009: Vater, Mutter, Sucht/Hören, was niemand sieht;s.a. Flassbeck, J.: Co-Abhängigkeit; Ich will mein Leben zurück!).

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